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Allgemein

13. September 2025

  • Typische Problemzonen von WDVS-Fassaden: Schwachstellen erkennen und fachgerecht beheben

Fassaden mit Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) bieten hervorragende thermische Eigenschaften. Doch vor allem, wenn das WDVS nicht individuell angepasst und richtig montiert wurde, kann es zu Problemen kommen. Welche Bereiche dabei besonders anfällig sind und wie Sie typische Problemzonen von WDVS-Fassaden von Anfang an vermeiden oder frühzeitig fachgerecht beheben lassen, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

WDVS-Fassaden: Typische Probleme, wo sie auftreten & wie sie sich beheben lassen

Wie auch bei einer klassischen Fassadensanierung ohne Wärmedämmung können eine unsachgemäße Planung, mangelhafte Ausführung oder fehlende Wartung bei einem Wärmedämmverbundsystem zu unterschiedlichen Problemen führen. Dabei treten die Schwachstellen meist an besonders sensiblen Bereichen der Fassade auf, zum Beispiel wo Materialien aufeinandertreffen, Wärmebrücken entstehen oder Feuchtigkeit nicht ausreichend abgeleitet wird.

Kreisrunde Flecken auf dem Wärmedämmverbundsystem

Ein häufiges Problem bei WDVS-Fassaden sind kreisrunde Flecken, die vor allem bei bestimmten Witterungsbedingungen sichtbar werden. Sie entstehen durch punktuelle Wärmebrücken, die durch Befestigungselemente wie Tellerdübel verursacht werden. Diese durchdringen dabei die Dämmschicht und verändern lokal das thermische Verhalten der Fassade. An diesen Punkten ist die Putzoberfläche in der Regel etwas wärmer als im übrigen Bereich, wodurch sie schneller trocknet und optisch heller auffällt. Hinzu kommt, dass der Rest der Fassade auch stärker verschmutzt, da sie langsamer abtrocknet. Das führt zu sichtbaren Unterschieden, teils auch mit dunklen Rändern rund um die Befestigungspunkte.

Das ist nicht nur optisch störend, sondern weist auch auf energetische Schwachstellen in der Ausführung hin. Besonders bei ungeeigneten Materialkombinationen oder dünnschichtigen Putzsystemen kommt dieser Effekt dabei häufiger vor, da hier die Temperaturunterschiede zwischen den Dübelstellen und dem übrigen Wandaufbau in der Regel größer ausfallen.

So können Dübelabzeichnungen an WDVS-Fassaden vermieden werden

Um optische und bauphysikalische Mängel wie Dübelabzeichnungen zu vermeiden, sollten mehrere Maßnahmen kombiniert werden. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, spezielle Tellerdübel mit geringer Wärmeleitfähigkeit bzw. integrierter Dämmung einzusetzen, um die punktuellen Wärmebrücken zu minimieren. Diese thermisch optimierten Dübel verhindern, dass die Putzoberfläche zu stark über dem Befestigungspunkt auskühlt. Dadurch kann die Fassadenwand wieder gleichmäßig verschmutzen und der Kontrast der Abzeichnungen wird deutlich reduziert. Eine weitere Möglichkeit ist, die Dämmschicht zu verstärken bzw. deren Dicke, damit die Wärme gleichmäßiger in Richtung Außenputz verteilt wird.

Bei bestimmten Gebäuden kann zudem ab einer bestimmten Höhe auch vollständig auf die Verdübelung verzichtet werden. In diesen Fällen werden die Dämmplatten nur durch Verkleben mit dem Rohbau befestigt. Dies setzt jedoch eine ebene und tragfähige Untergrundfläche voraus.

Sichtbare helle Flächen an der WDVS-Fassade & was dagegen hilft

Neben den runden Dübelabzeichnungen kann es auch zu größeren, hellen Flächen auf der Fassade kommen, zum Beispiel unter Fensterbrüstungen. Dort sitzen im Inneren oft Heizkörper, die ihre Wärme unter anderem auch nach außen abgeben. Besonders bei dünnen Dämmschichten erwärmt sich die Fassadenoberfläche an diesen Stellen also stärker, trocknet schneller ab und bleibt dadurch auch in diesem Fall sauberer als der Rest. Um das zu vermeiden, empfehlen wir hier deshalb ebenso eine ausreichend starke Dämmung. Dadurch verteilt sich die Wärme besser und die Temperatur bleibt außen gleichmäßig.

Algenbefall und Mooswachstum bei WDVS-Fassaden

Algen-, Moos- und Flechtenbefall entstehen vor allem dann, wenn stauende Feuchtigkeit im Putz nicht richtig abgeleitet werden kann. Das gilt selbst bei korrekt gedämmten Fassaden, da die Oberfläche oft vergleichsweise kühl bleibt, weil kaum Wärme nach außen dringt. Dadurch kann die aufgenommene Feuchtigkeit nur sehr langsam verdunsten und es entstehen ideale Bedingungen für Mikroorganismen wie Algen und Moose. Dies erkennt man oft sehr einfach an den dunklen, grünen Verfärbungen auf dem Außenputz der WDVS-Fassade. Besonders häufig treten sie dabei auf Nord- und Westseiten auf, wo die Sonneneinstrahlung gering und die Feuchtigkeit dauerhaft hoch ist. Ebenso verstärken Bäume, angrenzende Gebäude oder schattige Bereiche eine womöglich ohnehin schon unzureichende Luftzirkulation.

Betroffen sind zudem oft Fassaden mit Vorsprüngen wie Rollladenkästen oder Zierbändern. Hier wurden womöglich keine funktionierenden Gefälle oder Tropfkanten eingeplant. In solchen Bereichen kann Regenwasser nicht richtig abfließen, was zu anhaltender Feuchtigkeit führt, die ins Mauerwerk ziehen kann. Die Folge ist neben unschönen Verfärbungen durch Algen und Moose dann auch nicht selten ein höheres Risiko für langfristige Schäden an Putz und Bausubstanz. Hinzu kommen typische Problemzonen und bauliche Mängel wie schadhafte Anschlüsse oder fehlende wasserführende Details, die das Abtrocknen der Fassade weiter behindern.

Gut zu wissen: Algen- oder Moosbefall an Ihrer Fassade kann auch rechtlich zum Problem werden. Laut einem Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main (Az. 3-13 O 104/96) erfüllt eine Fassade nämlich nicht nur eine Schutzfunktion, sondern auch eine gestalterische. Wenn sie also durch Verfärbungen beeinträchtigt wird, kann das als Mangel gewertet werden. Lassen Sie sich deshalb am besten bereits in der Planungsphase gut beraten, um dieses Problem von Anfang an zu vermeiden.

So lässt sich Algen- und Mooswachstum an WDVS-Fassaden vermeiden

Wer Algen und Moos auf der Fassade vermeiden will, sollte von vornherein auf eine sorgfältige Planung, Montage und auch die regelmäßige Pflege achten. Je trockener die Oberfläche der Fassade letztendlich bleibt, desto weniger Chancen haben Mikroorganismen, sich dauerhaft festzusetzen. Bereits in der Planungsphase lassen sich dabei viele Fehler vermeiden, die später kostspielige Sanierungen notwendig machen könnten. Dachüberstände, funktionierende Tropfkanten und möglichst wenig Wärmebrücken halten die Fassade trocken und schützen vor Feuchtigkeit. Horizontale Fassadenvorsprünge im WDVS sollten hingegen weitestgehend vermieden werden. Insofern es nicht anders möglich ist, muss jedoch in jedem Fall dafür gesorgt werden, dass das Regenwasser an den kritischen Stellen abgeleitet wird. Zum Beispiel durch ein fachgerecht eingebautes Z-Profil.

Eine wasserabweisende Beschichtung kann darüber hinaus dafür sorgen, dass Regen abperlt. Ebenso sind die richtigen Materialien bei der regelmäßigen Pflege wichtig. Wer Schmutz, Pollen und andere Ablagerungen zeitnah entfernt und die passenden Mittel verwendet, nimmt Algen den Nährboden und beugt Moosbewuchs frühzeitig vor.

Heida Bau: Perfekt montierte Wärmedämmverbundsysteme von erfahrenen Experten

Wir von Heida Bau sind Ihr zuverlässiger Partner für WDVS in Berlin, Brandenburg und Umgebung. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich Fassadendämmung beraten wir Sie gerne persönlich und individuell zu Ihrem Klein- oder Großprojekt.

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Kategorie: Allgemein

13. September 2025

  • WDVS-Befestigungen: Vier bewährte Befestigungsmöglichkeiten und wie Sie die richtige auswählen

Um ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) sicher und dauerhaft zu befestigen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Klebemörtel, Dübel, eine Kombination aus beidem oder doch was ganz anderes? Worauf Sie bei der Wahl achten sollten und welche vier Arten sich für unterschiedliche Gegebenheiten bewährt haben, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Auswahlkriterien: Diese drei Faktoren entscheiden über die passende WDVS-Befestigung

Damit ein Wärmedämmverbundsystem richtig befestigt werden kann, müssen bereits bei der Planung die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Schließlich funktioniert nicht jede Befestigung auf jedem Untergrund oder mit jedem Dämmstoff gleich gut. Bevor Sie sich entscheiden, sollten Sie daher unbedingt folgende drei Faktoren berücksichtigen. Von ihnen ist hauptsächlich abhängig, auf welche Weise das WDVS angebracht wird.

  1. Die Haftungsfestigkeit bzw. Beschaffenheit des Untergrunds.
  2. Die Art des verwendeten Dämmstoffs, da unterschiedliche Materialien spezielle Anforderungen an die Montage stellen.
  3. Die geplante Beschichtung. Diese sollte am Ende nämlich nicht nur optische, sondern auch technische Anforderungen erfüllen und mit dem gesamten Wärmedämmverbundsystem kompatibel sein.

Wichtig: Grundsätzlich dürfen nur bauaufsichtlich zugelassene Systeme verwendet werden. Welche Systemkomponenten in welchem Anwendungsfall eingesetzt werden dürfen, ist jeweils in den entsprechenden Zulassungen klar geregelt.

Wärmedämmverbundsystem: Die vier Arten von WDVS-Befestigungen

Damit das gesamte Wärmedämmverbundsystem zuverlässig funktioniert, muss die Befestigung zur Bausituation passen. Die folgenden vier Methoden haben sich dabei in der Praxis bewährt und bieten sichere Lösungen für verschiedene Anwendungen.

Verklebung bzw. Kleben

Die vollflächige Verklebung mit Klebemörtel ist die kostengünstigste Variante der WDVS-Befestigung. Sie eignet sich besonders für ebene Untergründe sowie bei sehr dünnen Wärmedämmplatten und ist in der Regel immer dann möglich, wenn Polystyrol-Hartschaum als Dämmstoff verwendet wird und das gesamte WDVS ein Flächengewicht von maximal 10 kg/m² aufweist. Bei unebenen Untergründen wird hier die sogenannte Wulst-Punkt-Methode angewandt. Dabei wird der Klebemörtel als umlaufender Wulst entlang der Plattenränder und als Punkte in der Plattenmitte aufgetragen.

So lassen sich Unebenheiten im Untergrund ausgleichen, eine Hinterlüftung der Dämmplatten wird vermieden und der notwendige Verklebungsanteil erreicht. Je nach System muss dieser zwischen 40 und 100 Prozent liegen.

Verklebung und Verdübelung

Damit auch wirklich alles sicher hält, ist eine zusätzliche Verdübelung erforderlich, wenn das Systemgesamtgewicht mehr als 10 kg/m² beträgt oder wenn Steinwollplatten als Dämmstoff verwendet werden. Aber auch bei der Sanierung von Altbauten empfiehlt sich die zusätzliche Verdübelung grundsätzlich, da sich die Haftzugfestigkeit alter Putz- oder Anstrichflächen oft nicht genau bestimmen lässt.

Verdübelung

Bei Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) mit Dübelbefestigung kommen je nach Anforderung und Systemzulassung unterschiedliche Dübeltypen zum Einsatz. Für mittelschwere Lasten bieten etwa mechanische Abstandsmontagesysteme eine praktische Lösung. Damit lassen sich Bauteile durch die Dämmung hindurch direkt im tragenden Beton bzw. Mauerwerk verankern und das, ohne die Dämmwirkung unnötig zu beeinträchtigen (möglichst geringer Wärmebrückenwirkung). Für leichte Lasten hingegen, zum Beispiel Briefkästen oder Leuchten, werden Dämmstoff- oder Isolierdübel verwendet, die direkt im Dämmstoff befestigt werden. Bei beiden Methoden wird so die thermische Hülle möglichst wenig gestört und auftretende Lasten sicher in das tragende Mauerwerk eingeleitet.

Je nach Zulassung sind dabei Dübelteller mit unterschiedlichen Durchmessern vorgeschrieben. Sie sollen verhindern, dass sich die Dübel bei Windsog durch die Dämmung drücken. Dennoch gilt: Jeder Dübel stellt eine punktuelle Wärmebrücke dar. Dennoch gilt: Jeder Dübel stellt eine punktuelle Wärmebrücke dar. Um Energieverluste zu reduzieren und Feuchtigkeitsrisiken zu minimieren, sollten die Anzahl, Position und Ausführung daher immer mit Bedacht geplant werden.

Schienenbefestigung

Bei dieser Befestigungsmethode werden spezielle Metall- oder Kunststoffschienen mithilfe von Dübeln linienförmig mit dem Untergrund verbunden. In diese werden anschließend die Wärmedämmplatten, die über eine umlaufende Laibungsnut und eine Hinterfräsung verfügen, passgenau eingesetzt. Durch die linienförmige Verankerung entsteht dabei eine spannungsarme, gleichmäßige Montage der Dämmplatten, bei der die auftretenden Lasten flächig auf die Unterkonstruktion übertragen werden. Je nach System kann zudem zusätzlich ein Kleber verwendet werden, um das Ganze noch stabiler zu machen.

Diese Art der WDVS-Befestigung eignet sich besonders für Fassaden mit unebenen Oberflächen, nicht tragfähigen Untergründen oder wenn Flexibilität gefragt ist und eine herkömmliche Verklebung oder Verdübelung nicht ausreicht.

Heida Bau: Ihre professionelle Verputzfirma für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS)

Als erfahrener Fachbetrieb für WDVS in Berlin, Brandenburg und Umgebung sind wir Ihr zuverlässiger Partner für Ihr Gebäudeprojekt. Neben modernen und individuellen Dämmlösungen bieten wir unseren Kunden zudem auch weitere Putz- und Fassadenarbeiten an, damit Ihre Immobilie gut gedämmt ist und auch optisch überzeugt.

Kontaktieren Sie uns jetzt und unsere Fachkräfte beraten Sie gerne persönlich und individuell zu Ihrem Bauvorhaben.

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Kategorie: Allgemein

13. September 2025

  • Aufdopplung von WDVS: Effiziente Wärmedämmung für bestehende Gebäudehüllen

Bereits in den 1980er Jahren wurde die erste Generation von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) an Außenfassaden eingesetzt, damals allerdings noch mit einer regulären Dämmdicke von bis zu 12 cm. Diese Systeme gelten heute jedoch nicht mehr als zeitgemäß. Mit den Jahren weisen sie häufig Beschädigungen auf und erfüllen längst nicht mehr die aktuellen energetischen, teils gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche typischen Schäden bei alten WDVS auftreten, was die Ursachen dafür sind, welche Vorteile eine Aufdopplung bietet und wie sie funktioniert.

Typische Schäden und ihre Ursachen an alten WDV-Systemen

Typische Schäden an alten WDVS zeigen sich oft durch abbröckelnden Putz, Risse oder Feuchtigkeitsschäden. Die Ursachen hierfür liegen häufig in der damaligen Verarbeitungstechnik sowie in den ursprünglich verwendeten Materialien. Vor allem organische Bindemittel, die früher gängig waren, sind über die Jahrzehnte hinweg den Belastungen durch Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Temperaturwechsel nicht dauerhaft gewachsen. Dadurch verliert das System an Stabilität und es kommt zu sichtbaren Mängeln.

Ein weiterer typischer Schaden ist auf Wärmebrücken zurückzuführen. Diese entstehen beispielsweise dann, wenn die Dämmung nicht lückenlos ausgeführt wurde oder das Material im Laufe der Jahre an Schutzwirkung verliert. Aber auch neu entstehende Dübelabzeichnungen oder kreisrunde Flecken auf der Putzoberfläche sind Hinweise auf Alterungserscheinungen und eine nachlassende Dämmleistung.

All diese Schäden führen dazu, dass das gesamte WDVS seine dämmende Wirkung zunehmend verliert und somit weniger energieeffizient ist.

Weitere Informationen zu typischen Schäden und wie sie sich vermeiden lassen, finden Sie auch in unserem Ratgeber zu den typischen Problemzonen von WDVS-Fassaden.

Im Sanierungsfall Aufdoppelung statt Abriss: Die Vorteile

Ein Rückbau alter WDVS ist meist mit hohem Aufwand und erheblichen Entsorgungskosten verbunden. Das muss jedoch nicht sein. Heutzutage kommt bei einer Sanierung auch die Aufdopplung als effiziente und ressourcenschonende Alternative in Frage. Sie bringt zahlreiche Vorteile mit sich, wie zum Beispiel:

  • deutlich weniger Bauschutt und damit auch geringere Entsorgungskosten
  • weniger Eingriffe in die bestehende Bausubstanz
  • geringere Umweltbelastung durch Wiederverwendung
  • kürzere Bauzeit, da viele Vorarbeiten entfallen
  • das Gebäude kann während der Sanierung in der Regel genutzt werden
  • der vorhandene Putz kann erhalten bleiben, insofern er tragfähig ist
  • optische und energetische Aufwertung in einem Schritt

Hinzu kommt, dass die Aufdoppelung im Sanierungsfall oft deutlich kostengünstiger ist.

Warum sich eine WDVS-Aufdopplung auch wirtschaftlich lohnt

Die Sanierung durch Aufdopplung ist nicht nur eine technisch sinnvolle, sondern auch eine wirtschaftlich attraktive Maßnahme. Das hat gleich mehrere Gründe. Zum einen kann sie im Vergleich zu einer vollständigen Sanierung mit Rückbau und Neuerstellung der Fassade bis zu 65 Prozent günstiger ausfallen. Zum anderen macht die WDVS-Aufdopplung Ihre Immobilie energieeffizienter und steigert gleichzeitig Ihren Wert. Sie sparen also durch die optimierte Dämmwirkung langfristig Heiz- und Klimakosten. Und auch, wenn Sie Ihre Immobilie vermieten oder planen, später zu verkaufen, profitieren Sie von dem besseren energetischen Zustand.

Ebenso können in einigen Fällen staatliche Fördergelder für die Aufdopplung von WDVS beantragt werden, wodurch sich die Investitionskosten teils deutlich senken lassen.

Wie funktioniert eine WDVS-Aufdopplung?

Bei der Aufdopplung von WDVS wird das bestehende System aufgewertet, ohne es vollständig zu entfernen. Das gilt auch für den vorhandenen Putz, der grundsätzlich erhalten bleiben kann. Voraussetzung ist, dass keine brüchigen oder losen Stellen vorhanden sind. Solche Bereiche müssen deshalb lokalisiert und gegebenenfalls entfernt werden. Bevor gestartet werden kann, ist deshalb eine umfangreiche Prüfung notwendig.

Ob eine Aufdopplung überhaupt in Frage kommt, hängt dabei vor allem von der Art und dem Zustand des vorhandenen Wandaufbaus sowie des alten WDVS ab. Insbesondere die Standsicherheit und Tragfähigkeit müssen gewährleistet sein. Diese Bewertung erfolgt durch einen Sachverständigen, der den Bestand untersucht und anschließend eine Sanierungsempfehlung ausspricht. Damit die neue Dämmung gut hält, wird dabei der Altbestand an einigen Stellen geöffnet. So lässt sich prüfen, ob das neue System sicher geklebt oder gedübelt werden kann.

Ist soweit alles klar, können daraufhin dann ebenso alle vorhandenen Schäden wie Risse, Putzabplatzungen, Dübelabzeichnungen, Verfärbungen und Wärmebrücken im Rahmen der Aufdopplung automatisch mitsaniert bzw. behoben werden. Einige Hersteller bieten mittlerweile auch bauaufsichtlich zugelassene WDVS-Systeme zur Aufdopplung an. Diese sollten Sie bei Ihrer Wahl dementsprechend bevorzugen. Auch gibt es Anbieter, die Platten mit Nut- und Federtechnik anbieten. Diese machen das stoßversetzte Verlegen zur alten Dämmschicht und die Bestimmung des alten Verlegerasters überflüssig.

Des Weiteren müssen gegebenenfalls noch Fensterbänke, Laibungen und Anschlusselemente entsprechend an die neue Fassadendicke angepasst werden. Ebenso schreibt die Brandschutzverordnung vor, in bestimmten Bereichen einen Streifen aus nicht brennbarem WDVS über den Fenstern zu ergänzen. An diesen Stellen muss dann das alte WDVS bis auf die Mauer bzw. den Putz abgebrochen werden.

Wichtig: Je nach Standort und Gebäudetyp können auch gestalterische Anforderungen oder behördliche Genehmigungen relevant werden. Besonders bei denkmalgeschützten Gebäuden oder in städtebaulich sensiblen Lagen (z. B. in Altstadtbereichen) sowie in der Nähe von Naturschutzgebieten ist es oft nötig, sich mit den zuständigen Stellen abzustimmen.

Heida Bau: Ihr zuverlässiger Fachbetrieb für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS)

Wir wissen genau, was wir tun! Seit mehr als 20 Jahren sind wir von Heida Bau für Sie im Einsatz und bieten professionelle Leistungen in den Bereichen Dämmung, Putz- und Fassadenarbeiten sowie Klinkerriemchen. Als erfahrener Fachbetrieb übernehmen wir etwa die Dämmung mit WDVS in Berlin. Ebenso bieten wir auch Innen- und Kellerdeckendämmung an, je nachdem, was Sie benötigen. Gerne beraten Sie unsere Experten persönlich und individuell zu Ihrem Vorhaben.

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Kategorie: Allgemein

13. September 2025

  • Wärmedämmputz: Die energieeffiziente Lösung für Altbauten & denkmalgeschützte Gebäude

Anders als Neubauten ist bei Altbauten und denkmalgeschützten Gebäuden eine klassische Außendämmung, etwa mit einem modernen Wärmeverbundsystem (WDVS), oft keine Option, sei es aus technischen, gestalterischen oder rechtlichen Gründen. Da sie jedoch ebenso mit der Zeit von typischen Problemen betroffen sind, die im Laufe der Jahre entstehen, oder von Beginn an nie ausreichend gedämmt wurden, besteht auch hier Handlungsbedarf. In der Regel wird dabei auf Wärmedämmputz gesetzt. Dieser bietet ebenso bei Neubauten verschiedene Vorteile, zum Beispiel, dass er unter dem Oberputz sowohl im Außen- als auch im Innenbereich aufgetragen werden kann. Doch was ist eigentlich der Unterschied zu Normalputz? Und wie wird Wärmedämmputz verarbeitet? In diesem Ratgeber finden Sie Antworten auf diese Fragen. Zudem erklären wir, wie die spezielle Putzart angewendet wird, welche Eigenschaften und technischen Spezifikationen sie mitbringen und in welchen Einsatzbereichen sie sich besonders bewährt haben.

Vergleich: Normalputz vs. Wärmedämmputz

Die größten Unterschiede zwischen Normalputz und Wärmedämmputz liegen in ihrer Zusammensetzung und den bauphysikalischen Eigenschaften. Wärmedämmputz besitzt im Vergleich zu Normal- oder Leichtputz eine deutlich geringere Trockenrohdichte, was ihn in seiner Funktion als Dämmstoff besonders wirkungsvoll macht.

Die Trockenrohdichte beschreibt dabei das Trockengewicht eines Materials pro Kubikmeter Volumen. Je geringer dieser Wert, desto leichter und poröser ist der Baustoff, was sich direkt auf seine Wärmeleitfähigkeit auswirkt. Materialien mit niedriger Trockenrohdichte leiten dabei Wärme deutlich schlechter, wodurch weniger Wärme durch die Wand entweicht, was den Energiebedarf für Heizung oder Kühlung langfristig senkt.

Um diese Leichtigkeit und Dichte zu erreichen, werden herkömmlichen mineralischen Unterputz aus Kalk und Zement spezielle Leichtzuschläge beigemischt. Besonders häufig handelt es sich dabei um kleine Polystyrolkugeln (EPS). Diese Polystyrolkügelchen sorgen für eine gleichmäßig hohe Porosität innerhalb des Materials, wodurch die Wärmeleitfähigkeit weiter verringert und gleichzeitig das Gewicht reduziert wird. Das Ergebnis ist ein leichter, hochdämmender Putz, der sich gut verarbeiten lässt und die energetischen Anforderungen erfüllt.

Wer dagegen auf EPS verzichten möchte, findet auch Alternativen mit mineralischen Dämmputzen mit Zuschlägen wie Perlite, Blähglas oder Kalsilite. Diese sind zwar ökologisch interessant, kommen aber in der Dämmleistung nicht ganz an die EPS-Variante heran. Noch leistungsfähiger sind darüber hinaus Wärmedämmputze mit Aerogel. Dieser moderne Hochleistungsdämmstoff besitzt eine außergewöhnlich niedrige Wärmeleitfähigkeit. Bereits bei geringen Schichtdicken werden hier hohe Dämmwerte erreicht. Solche Systeme sind besonders geeignet für Bauvorhaben mit engen Platzverhältnissen oder hohen energetischen Anforderungen.

Während Normalputz somit in erster Linie für den Schutz und eine optische Neugestaltung der Oberfläche sorgt, übernimmt Wärmedämmputz zusätzlich die Aufgabe der Wärmedämmung. Durch diese doppelte Funktion eignet er sich besonders für Altbauten und denkmalgeschützte Gebäude, bei denen bauphysikalische und gestalterische Anforderungen erfüllt werden müssen.

Über die Einsatzbereiche von Wärmedämmputz

Wärmedämmputz wird bevorzugt an Außenwänden eingesetzt, insbesondere bei Gebäuden mit einschaligem Mauerwerk wie Porenbeton oder mit Dämmstoff gefüllten Ziegeln. In diesen Fällen ergänzt er die vorhandene Bausubstanz um eine zusätzliche Dämmschicht, ohne das Erscheinungsbild wesentlich zu verändern. Damit bietet er eine optisch dezente und gleichzeitig technisch leistungsfähige Alternative zu klassischen Wärmedämmverbundsystemen (WDVS), die oft mit deutlich höherem Material- und Montageaufwand verbunden sind.

Aber auch im Innenbereich überzeugt der Wärmedämmputz durch seine Vielseitigkeit. Er lässt sich etwa problemlos auf unregelmäßigen, verwinkelten oder denkmalgeschützten Wandflächen auftragen und sorgt durch seine diffusionsoffene und kapillaraktive Struktur für eine natürliche Feuchtigkeitsregulierung.

Eigenschaften & technische Spezifikation für Wärmedämmputz nach DIN EN 998-1

Ein spannender Vorteil von Wärmedämmputz ist seine Dampfdiffusionsoffenheit. Die Putzart erlaubt es, Feuchtigkeit aus der Wand nach außen abzugeben, ohne dass zusätzliche Dampfsperren notwendig sind. Im Innenbereich ist das besonders hilfreich, da dadurch das Risiko von Feuchteschäden und Schimmelbildung reduziert wird. Aber auch im Außenbereich angebracht, sorgt diese Eigenschaft für ein besseres Raumklima im Inneren und schützt die Bausubstanz langfristig vor Feuchtigkeitseintritt.

Wärmedämmputze unterliegen in Deutschland zudem der Norm DIN EN 998-1. Diese regelt die technischen Eigenschaften von Putzmörteln. Besonders relevant bei Wärmedämmputz ist dabei seine Wärmeleitfähigkeit. Bestimmte Werte müssen eingehalten werden, damit der Putz den energetischen Anforderungen gerecht wird.

Beim Brandverhalten kann der Wärmedämmputz ebenfalls punkten. Je nach Zusammensetzung erfüllt Wärmedämmputz die Klassen A1 oder A2 für nicht brennbare Materialien oder B1 für schwer entflammbare Baustoffe nach DIN EN 13501. Mineralische Putze schneiden hier besonders gut ab, denn diese erfüllen meist die höchsten Anforderungen beim Brandschutz und sorgen so für noch mehr Sicherheit im und am Gebäude.

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat des Weiteren eine zusätzliche technische Spezifikation veröffentlicht, die über die Anforderungen der CE-Kennzeichnung hinausgeht. Diese enthält freiwillige Angaben der Hersteller zu Eigenschaften wie Haftzugfestigkeit, Wasseraufnahme, Druckfestigkeit und Verarbeitungsbedingungen. Das bietet Planern, Bauherren und Handwerkern eine wertvolle Orientierung bei der Auswahl geeigneter Produkte für Ihr Dämmvorhaben.

Verarbeitung & Anwendung von Wärmedämmputz

Laut VDPM wird Wärmedämmputz in erster Linie als Unterputz innerhalb eines mehrschichtigen Putzsystems verwendet. Der Putz wird dafür normalerweise maschinell als Spritzputz verarbeitet, um ihn gleichmäßig auch auf größeren Flächen auftragen zu können. Die minimale Putzstärke beträgt dabei 30 Millimeter, um eine spürbare Dämmung zu erzielen, während die maximale Putzstärke je nach System bei bis zu 150 Millimetern liegt. Insofern die geforderte Putzstärke 50 Millimeter übersteigt, sollte hier schichtweise gearbeitet werden. So kann der Wärmedämmputz auch wirklich austrocknen, was späteren Rissen vorbeugt.

Nachdem der Wärmedämmputz getrocknet ist, wird eine Armierungsschicht mit Gewebeeinlage aufgebracht. Diese Schicht dient der zusätzlichen Risssicherheit und stabilisiert den Gesamtaufbau. Abschließend wird ein dünnschichtiger, diffusionsoffener Oberputz (z.B. Edelputze, Silikatputze oder Silikatharzputze) mit einer Dicke von etwa 10 Millimetern aufgetragen. Dieser Oberputz bestimmt dann auch die endgültige Optik der Fassade. Dabei können Sie zwischen verschiedenen Strukturen und Farben wählen, um das äußere Erscheinungsbild dem ursprünglichen Baustil anzupassen. Zusammen mit wärmedämmenden Hochlochziegeln können so U-Werte von unter 0,25 W/m²K erreicht werden.

Heida Bau: Ihre Verputzfirma für Wärmedämmputz & Wärmedämmverbundsysteme (WDVS)

Als erfahrener Fachbetrieb für Putz- und Fassadenarbeiten sowie Wärmedämmung übernehmen wir seit über 20 Jahren Klein- und Großprojekte für unsere Kunden. Bei der Wärmedämmung setzen wir dabei auf individuelle Planung und verschiedene Dämmmethoden von Wärmedämmputz bis WDVS in Berlin, Brandenburg und Umgebung.

Kontaktieren Sie uns jetzt und unsere erfahrenen Experten beraten Sie persönlich, kompetent und individuell zu Ihren Möglichkeiten.

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13. September 2025

  • Wärmedämmverbundsysteme (WDVS): Alles, was Sie wissen müssen

Wenn Sie sich bereits ein wenig mit der Dämmung Ihrer Immobilie beschäftigt haben, sind Sie bestimmt schon auf den Begriff Wärmedämmverbundsystem (WDVS) gestoßen. Doch was genau steckt eigentlich dahinter?

In diesem Ratgeber erklären wir, was ein Wärmedämmverbundsystem ist und wie es funktioniert. Ebenso verraten wir mehr über den Aufbau und die Installation, zeigen, in welchen Gebäuden es typischerweise zum Einsatz kommt und welche Vorteile es dabei mit sich bringt. Egal, ob Sie Besitzer eines Altbaus sind oder einen Neubau planen und Ihre Energiekosten langfristig senken möchten: WDVS könnte genau das Richtige für Sie sein.

Definition: Was sind Wärmedämmverbundsysteme (WDVS)?

Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS), auch WDV-System genannt, ist eine bewährte Methode, um die Fassade nachträglich zu dämmen. Es besteht dabei aus mehreren Schichten (Mauerwerk, Dämmung und Oberputz), die in Kombination dafür sorgen, dass das Gebäude vor Kälte, Hitze, Feuchtigkeit und Lärm geschützt ist. Dabei bleibt die Fassade atmungsaktiv, sodass Feuchtigkeit entweichen kann. Das verhindert, dass Schimmel sich bildet oder Bauschäden entstehen.

Wichtig: WDVS unterliegen der bauaufsichtlichen Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) in Berlin und dürfen ausschließlich von zertifizierten Herstellern angeboten werden. Die fachgerechte Montage sollte dabei immer von qualifizierten Handwerkern durchgeführt werden. Für den Selbstbau ist ein solches System nicht geeignet.

Über den Aufbau und die Installation von WDV-Systemen

Ein Wärmedämmverbundsystem setzt sich aus mehreren genau aufeinander abgestimmten Komponenten zusammen. Den Anfang bildet dabei das Mauerwerk als Untergrund. Darauf wird ein Klebe- und/oder Armierungsmörtel aufgetragen, um die Dämmstoffplatte sicher zu fixieren. Je nach System geschieht dies durch Kleben, mit Tellerdübeln oder mithilfe von Schienensystemen.
Beliebte mögliche Dämmstoffe für WDVS sind dabei unter anderem

    • Holzfaser,
    • Kork,
    • Hanf,
    • Schilf,
    • Gras,
    • Perlite,
    • Mineralwolle,
    • Mineralschaum,
    • Polystyrol-Hartschaum,
    • Polystyrolpartikel-Schaum,
    • Polystyrolextruder-Schaum,
    • Polyurethan-Hartschaum oder auch
    • Vakuumdämmplatten. 

Nach der Montage der Dämmplatten folgt eine Schicht Armierungsmörtel, in die ein Armierungsgewebe eingebettet wird. Diese Schicht sorgt für Stabilität und verhindert Risse. Im nächsten Schritt wird die Oberfläche grundiert, bevor abschließend der Ober- bzw. Außenputz aufgetragen wird. Dieser schützt die Fassade dauerhaft vor Witterungseinflüssen und gibt Ihnen die Möglichkeit, sie neu und individuell zu gestalten.

Wo finden Wärmedämmverbundsysteme Anwendung?

Wärmedämmverbundsysteme werden überall dort eingesetzt, wo Gebäudehüllen energetisch und nachhaltig optimiert werden sollen. Das können sowohl Ein- als auch Mehrfamilienhäuser, Gewerbeobjekte oder öffentliche Einrichtungen sein. Ebenso spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Neubau handelt oder eine energetische Sanierung eines Altbaus erfolgen soll. WDV-Systeme sind flexibel und lassen sich nahezu an jede Fassade anpassen.

Das System wird im Neubau dabei direkt eingeplant. Das macht es oft einfacher, da Dämmung, Putz und die Gestaltung besser aufeinander abgestimmt werden können. In der Altbausanierung lohnt es sich in der Regel jedoch trotzdem, ebenso auf WDVS zu setzen. Hier gleicht die nachträgliche Dämmung hohe Energieverluste aus, während sie gleichzeitig den Wohnkomfort für Sie oder Ihre Mieter verbessern und das Gebäude im gleichen Zug optisch aufwerten können. Aber auch im öffentlichen Bereich wie in Schulen, Kindergärten, Universitäten, Krankenhäusern oder Verwaltungsgebäuden werden immer häufiger Gebäude von außen saniert. Neben Kosteneinsparungen geht es hier oft auch um den aktiven Klimaschutz, Ressourcenschonung und die Vorbildfunktion an sich. Städte und Gemeinden setzen daher verstärkt auf Dämmmaßnahmen wie WDVS, um ihre Gebäude  so nachhaltig und wirtschaftlich wie möglich zu betreiben.

Welche Vorteile bieten Wärmedämmverbundsysteme (WDVS)?

Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) bietet eine Vielzahl an Vorteilen, die sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch überzeugen:

  • Energieeffizienter Wärme- sowie Kälteschutz
  • Spürbare Kostenersparnis
  • Verbesserter Wohnkomfort
  • Schutz der Gesundheit und des Wohlbefinden (keine Schimmelbildung)
  • Schallschutz
  • Wertsteigerung der Immobilie
  • Gestaltungsfreiheit
  • Witterungsschutz, Langlebigkeit und Substanzschutz

Heida Bau: Wir übernehmen die professionelle Wärmedämmung Ihrer Immobilie

Ob Klein- oder Großprojekt, Alt- oder Neubau: Wir von Heida Bau sind Ihr zuverlässiger Partner für moderne Wärmedämmung sowie hochwertige Putz- und Fassadenarbeiten.

Mit über 20 Jahren Erfahrung für WDVS in Berlin, Brandenburg und Umgebung kümmern sich unsere erfahrenen Experten von der detaillierten Planung bis hin zur fachgerechten Montage um Ihr Gebäude.

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Kategorie: Allgemein

6. Dezember 2024

FAQ: Alles Wissenswerte zur Fassadensanierung

Eine Fassadensanierung sorgt nicht nur für ein ansprechendes Äußeres, sondern trägt maßgeblich zum Werterhalt, zur Energieeinsparung und zum Schutz der Gebäudestruktur bei.

Wir beantworten die häufigsten Fragen rund um das Thema Fassadensanierung.


Was beinhaltet eine Fassadensanierung?

Eine Fassadensanierung umfasst mehrere Maßnahmen, die darauf abzielen, die äußere Gebäudehülle zu schützen und zu verbessern.

Dazu gehören:

  • Reinigung der Fassade, um Schmutz, Algen und Pilze zu entfernen.
  • Ausbesserung von Rissen und beschädigtem Putz.
  • Anstrich der Fassade mit witterungsbeständiger Farbe.
  • Gegebenenfalls das Anbringen einer Wärmedämmung zur Energieeinsparung.

Die bedarfsgerechte Sanierung hängt vom Zustand der Fassade und den individuellen Anforderungen ab.

Ist eine Fassadensanierung genehmigungspflichtig?

In den meisten Fällen ist eine Fassadensanierung nicht genehmigungspflichtig, solange es sich um reine Instandhaltungsarbeiten handelt. Dazu zählen beispielsweise das Ausbessern von Rissen oder das erneute Auftragen eines Fassadenanstrichs in ähnlicher Farbe.

Allerdings gelten wichtige Ausnahmen:

  1. Denkmalgeschützte Gebäude erfordern oft eine Genehmigung der Denkmalbehörde. Hierbei wird besonders darauf geachtet, dass die historische Optik nicht beeinträchtigt wird.
  2. Änderungen an der Gebäudefassade, wie das Anbringen einer neuen Wärmedämmung in Berlin, können in einigen Gemeinden meldepflichtig sein, insbesondere wenn sie das Erscheinungsbild des Hauses wesentlich verändern.
  3. Knallige oder auffällige Fassadenfarben können ebenfalls genehmigungspflichtig sein. In vielen Städten gibt es Gestaltungssatzungen oder Bebauungspläne, die Farbpaletten vorgeben, um das Ortsbild zu schützen. Besonders in historischen Vierteln oder dicht bebauten Wohngebieten kann ein leuchtender Anstrich eine behördliche Genehmigung erfordern.

Es empfiehlt sich daher, vor Beginn der Arbeiten bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde oder der Gemeindeverwaltung nachzufragen, um mögliche Konflikte zu vermeiden und rechtliche Sicherheit zu erhalten.

Wie oft erfolgt eine Fassadensanierung?

Die Häufigkeit einer Fassadensanierung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Witterung, Material und Pflege. Im Durchschnitt wird empfohlen, eine Fassadensanierung alle 20 bis 30 Jahre durchzuführen. Regelmäßige Kontrollen und kleinere Reparaturen können diesen Zeitraum verlängern.

Was ist bei einer Fassadensanierung zu beachten?

Bei einer Fassadensanierung sollten Hausbesitzer auf Folgendes achten:

  1. Zustandsanalyse der Fassade: Risse, Feuchtigkeit und Abnutzung müssen gründlich untersucht werden.
  2. Auswahl der richtigen Materialien: Der Putz, Anstrich und ggf. die Dämmung müssen auf die bestehenden Bauteile abgestimmt sein.
  3. Fachgerechte Ausführung: Eine professionelle Durchführung verhindert langfristige Schäden und sorgt für eine optimale Energieeffizienz.

Es ist ratsam, Experten wie Heida Bau zu beauftragen, um eine hochwertige und langlebige Fassadensanierung in Berlin zu gewährleisten.

Was kostet eine Fassadensanierung?

Die Kosten einer Fassadensanierung variieren stark und hängen von Faktoren wie Material, Umfang der Arbeiten und Region ab. Im Durchschnitt liegen die Kosten zwischen 80 und 150 EUR pro Quadratmeter.

Was kostet eine Fassadensanierung pro m²?

Die Kosten pro Quadratmeter können zwischen 50 und 150 EUR schwanken. Folgende Faktoren beeinflussen den Preis:

  • Art des verwendeten Putzes oder Anstrichs.
  • Zustand der Fassade (Reparaturaufwand)
  • Eventuell notwendige Dämmung

Was kostet eine Fassadensanierung eines Einfamilienhauses?

Für ein Einfamilienhaus mit einer Fassadenfläche von etwa 150 m² liegen die Kosten zwischen 12.000 und 25.000 EUR, abhängig von den gewählten Materialien und der Art der Sanierung.

Was kostet eine Fassadensanierung ohne Dämmung?

Eine Fassadensanierung ohne Dämmung ist deutlich günstiger und kostet in der Regel zwischen 50 und 100 EUR pro Quadratmeter. Dazu gehören Reinigungsarbeiten, Ausbesserungen und ein neuer Anstrich.

Was kostet eine energetische Fassadensanierung (Fassadensanierung mit Dämmung)?

Die energetische Fassadensanierung inklusive Wärmedämmung ist teurer, bringt jedoch langfristige Einsparungen bei den Heizkosten. Die Kosten liegen zwischen 150 und 300 EUR pro Quadratmeter. Eine solche Sanierung kann für ein Einfamilienhaus Gesamtkosten von 25.000 bis 45.000 EUR verursachen.

Die Fassadensanierung ist eine lohnende Investition in den Erhalt und die Energieeffizienz eines Gebäudes. Die professionelle Beratung durch eine kompetente Verputzerfirma in Berlin wie Heida Bau sorgt dafür, dass alle Maßnahmen optimal aufeinander abgestimmt sind.

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Kategorie: Allgemein

6. Dezember 2024

  • Fassadensanierung und Dämmung: Wann greift die Pflicht?

Eine Fassadensanierung ist nicht nur eine Frage der Optik, sondern spielt auch eine zentrale Rolle im Energiesparmanagement von Gebäuden. Die Dämmungspflicht im Zusammenhang mit einer Fassadensanierung in Berlin sorgt häufig für Unsicherheit bei Hausbesitzern.

Wir beleuchten, wann die Pflicht zur Fassadendämmung greift, welche gesetzlichen Grundlagen zu beachten sind und wie Heida Bau, Ihre Verputzerfirma Berlin, Sie dabei unterstützen kann.

Wann besteht die Dämmpflicht für die Fassade?

Seit der Energieeinsparverordnung (EnEV), die im Februar 2002 in Kraft trat, gelten strikte Anforderungen an den Wärmeschutz von Gebäuden. Die EnEV wurde mittlerweile durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ersetzt, das mit den Vorschriften des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) abgestimmt ist.

Eine Dämmpflicht der Fassade tritt ein, wenn:

  1. Mehr als 10 % der Fassade saniert werden.
  2. Der Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2 nicht gewährleistet ist.
  3. Ein Wert von maximal 0,24 W/(m²K) erreicht werden muss.

Der Gesetzgeber verlangt die Einhaltung dieser Vorgaben, um den Energieverbrauch zu senken und die Nutzung fossiler Brennstoffe zu minimieren.

Achtung: Das Nichterfüllen der Dämmpflicht stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, energetische Sanierungsmaßnahmen ernst zu nehmen.

Was ist der U-Wert?

Der U-Wert, auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt, gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Er wird in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/(m²K)) gemessen. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Dämmwirkung. Für Dach, oberste Geschossdecke und Fassade darf dieser Wert laut Gebäudeenergiegesetz maximal 0,24 W/(m²K) betragen, um Energieverluste zu minimieren und Heizkosten zu sparen.

Welche Sanierungsmaßnahmen fallen unter die Dämmpflicht?

Die Dämmpflicht gilt nicht nur für Außenwände. Sie erstreckt sich auch auf:

  • Oberste Geschossdecken, sofern das Dach nicht ausreichend gedämmt ist.
  • Nachträgliches Dämmen von bisher ungedämmten Fassadenflächen.

Heida Bau unterstützt Eigentümer bei der Einhaltung der energetischen Vorgaben und berät zur optimalen Dämmstrategie.

Unterschied zwischen Mindestwärmeschutz und Dämmpflicht

Der Mindestwärmeschutz dient primär dem Schutz der Gebäudeteile vor Feuchtigkeit und Tauwasser. Er verhindert Schimmelbildung, reicht aber nicht aus, um heutigen Dämmstandards zu genügen.

Wenn der Mindestwärmeschutz nicht die Anforderungen der DIN 4108-2: 2013-02 erfüllt, ist es nicht ausreichend, ihn nur punktuell auszubessern – es besteht in solchen Fällen eine Pflicht zur Dämmung. Die Dämmpflicht ist also wirtschaftlich und ökologisch oft sinnvoller, da sie zu einer signifikanten Reduzierung der Heizkosten beiträgt.

Heida Bau stellt sicher, dass alle Materialien den gesetzlichen Anforderungen genügen und optimal aufeinander abgestimmt sind, um langfristige Schäden zu vermeiden.

Dämmungspflicht: Wer ist betroffen?

Nicht jeder Hausbesitzer muss automatisch dämmen. Es gibt Ausnahmen, bei denen die Dämmpflicht nicht greift:

  • Denkmalschutzgebäude und Gebäude mit besonderer architektonischer Bedeutung.
  • Kleinere Maßnahmen, die keine energetische Sanierung darstellen.

Für Hausbesitzer in Berlin bietet Heida Bau eine umfassende Beratung, um festzustellen, ob die Dämmungspflicht für ihre Immobilie gilt. Im Zuge der energetischen Sanierung wird geprüft, ob die Anforderungen des GEG erfüllt sind und welche Maßnahmen notwendig sind.

Fassadenanstrich und Wärmedämmung: Eine Frage der Effizienz

Bei einer Fassadensanierung sollte immer auf ein Zusammenspiel von Anstrich und Dämmung geachtet werden. Ein hochwertiger Fassadenanstrich in Berlin schützt die Dämmung und verlängert die Lebensdauer der Sanierung.

Alle verwendeten Materialien müssen dabei optimal aufeinander abgestimmt sein, um langfristige Schäden zu vermeiden.

Eine unsachgemäße Kombination von Fassadenanstrich und Wärmedämmung kann die Gebäudesubstanz ernsthaft beeinträchtigen. Hier sind die wichtigsten Risiken:

  • 1. Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung

    Wenn die Dämmung und der Anstrich nicht korrekt aufeinander abgestimmt sind, kann Feuchtigkeit in die Fassade eindringen und nicht mehr entweichen. Dadurch entstehen:

    - Schimmelbildung an den Innenwänden.

    - Frostschäden, da Wasser im Mauerwerk gefriert und Risse verursacht.

    • Abblätternde Farbe oder Blasenbildung im Anstrich durch aufsteigende Feuchtigkeit.
  • 2. Rissbildung und Fassadenablösung

    Ein falscher Anstrich kann die Elastizität der Fassade beeinträchtigen. Dies führt zu:

    - Rissen im Putz, da sich Materialien bei Temperaturwechseln unterschiedlich ausdehnen.

    - Ablösen der Dämmschicht, wenn die Fassade nicht ausreichend atmungsaktiv ist oder der Anstrich die Dampfdiffusion blockiert.

  • 3. Reduzierte Energieeffizienz

    Eine fehlerhafte Materialauswahl oder schlechte Ausführung kann den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) verschlechtern. Dies führt zu:

    - Energieverlusten durch eine unzureichend wirksame Dämmung.

    - Höheren Heizkosten, da die gewünschte Isolierung nicht erreicht wird.

  • 4. Verkürzte Lebensdauer der Sanierung

    Sind Materialien nicht sorgfältig aufeinander abgestimmt, sinkt die Haltbarkeit der gesamten Sanierung:

    - Die Fassade muss früher als geplant erneuert werden.

    - Die Kosten für Nachbesserungen oder neue Sanierungsmaßnahmen steigen.

     

Vorteile der Fassadensanierung mit Heida Bau

Eine fachgerecht durchgeführte Fassadensanierung durch Heida Bau bietet folgende Vorteile:
Wertsteigerung der Immobilie: Eine moderne Fassade erhöht den Marktwert.

  1. Energieeinsparung: Durch eine Wärmedämmung kann der Heizenergieverbrauch drastisch reduziert werden.
  2. Klimaschutz: Heida Bau verwendet Materialien, die den Anforderungen des EEWärmeG entsprechen und somit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

Die richtige Wärmedämmung in Berlin

Neben der Fassadensanierung bietet Heida Bau auch umfassende Leistungen in der Wärmedämmung Berlin an. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu senken und den Wohnkomfort zu erhöhen.

Expertenberatung für Fassadensanierung und Dämmungspflicht

Die Einhaltung der Dämmungspflicht bei einer Fassadensanierung ist nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern auch eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Mit Heida Bau haben Hausbesitzer in Berlin einen erfahrenen Partner an ihrer Seite, der sie bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben unterstützt.

Ob es um die Einhaltung der EnEV-Standards oder die Beratung zum EEWärmeG geht – Heida Bau bietet fachkundige Hilfe und maßgeschneiderte Lösungen.

Für alle Fragen rund um die Themen energetische Sanierung, Wärmedämmung und Fassadensanstriche stehen wir Hausbesitzern gerne zur Seite, um sie kompetent zu unterstützen.

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Kategorie: Allgemein

26. Oktober 2024

  • Was ist der Unterschied zwischen Außenfarbe und Fassadenfarbe?

Wenn es um den Schutz und die Ästhetik von Gebäuden geht, spielt der richtige Anstrich eine entscheidende Rolle. Oft werden die Begriffe „Außenfarbe“ und „Fassadenfarbe“ synonym verwendet, doch es gibt Unterschiede, die besonders bei der Wahl des passenden Anstrichs für Ihr Zuhause oder Gewerbeobjekt wichtig sind.

Außenfarbe vs. Fassadenfarbe – Eine grundlegende Unterscheidung

Außenfarbe: Vielseitiger Schutz für verschiedenste Oberflächen

Außenfarbe ist ein Sammelbegriff, der alle Farben umfasst, die im Außenbereich eines Gebäudes verwendet werden können. Sie eignet sich für verschiedene Oberflächen wie Holz, Metall und Putz und bietet vor allem Schutz vor Witterungseinflüssen.

Die wichtigsten Eigenschaften der Außenfarbe sind:

  • Wasserfestigkeit: Außenfarben sind speziell formuliert, um Feuchtigkeit abzuweisen und den Untergrund vor eindringendem Wasser zu schützen.
  • UV-Beständigkeit: Durch den Einsatz von UV-resistenten Pigmenten bleichen Außenfarben langsamer aus, was die Lebensdauer der Farbe verlängert.
  • Schutz vor Umwelteinflüssen: Außenfarben schützen vor Regen, Schnee, Hitze und Frost.

Außenfarben können sowohl für Fassaden als auch für andere Außenflächen verwendet werden, wie etwa Fensterrahmen, Zäune oder Gartenhäuser.

Außenfarbe vs. Fassadenfarbe – Eine grundlegende Unterscheidung

Fassadenfarbe: Spezieller Schutz für langlebige Fassaden

Fassadenfarbe hingegen ist eine speziell entwickelte Außenfarbe, die für den Anstrich von Hausfassaden optimiert wurde. Fassadenfarben bieten eine Reihe von Eigenschaften, die sie besonders widerstandsfähig und langlebig machen:

  • Atmungsaktivität: Fassadenfarben lassen die Fassade „atmen“, was Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk entweichen lässt und die Bildung von Schimmel verhindert.
  • Schutz vor Algen und Pilzbefall: Hochwertige Fassadenfarben enthalten spezielle Wirkstoffe, die verhindern, dass Algen und Pilze auf der Fassade wachsen. Dies ist besonders in feuchten Regionen wichtig.
  • Hohe Abriebfestigkeit: Fassadenfarben sind robuster und widerstandsfähiger gegenüber mechanischen Einflüssen wie Abrieb und Abnutzung.

Im Gegensatz zur allgemeinen Außenfarbe sind Fassadenfarben also speziell für den Einsatz auf verputzten oder ungestrichenen Mauern ausgelegt. Sie sorgen für eine längere Haltbarkeit und bieten optimalen Schutz gegen die typischen Belastungen, denen Fassaden im Laufe der Zeit ausgesetzt sind.

Gemeinsamkeiten zwischen Außenfarbe und Fassadenfarbe

Trotz ihrer unterschiedlichen Spezialisierungen teilen Außen- und Fassadenfarben einige grundlegende Eigenschaften, die sie zu verlässlichen Optionen für den Außenbereich machen:

  • Schutz vor Feuchtigkeit: Beide Farbtypen sind so formuliert, dass sie Oberflächen vor Feuchtigkeit schützen, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Außenfarben bieten eine allgemeine Wasserabweisung, während Fassadenfarben speziell für atmungsaktive Wände entwickelt wurden.
  • Langlebigkeit: Sowohl Außenfarben als auch Fassadenfarben sind darauf ausgelegt, über einen längeren Zeitraum ihre Schutz- und Farbwirkung zu bewahren, was sie besonders widerstandsfähig gegen Alterungsprozesse macht.
  • Farbvielfalt: Beide Produkte bieten eine breite Palette an Farben und Finishs, um individuelle Gestaltungswünsche zu erfüllen und das Gebäude optisch ansprechend zu gestalten.
  • Anwendungsmöglichkeiten: Beide Farbtypen lassen sich leicht verarbeiten und sind in der Regel sowohl für den professionellen als auch für den privaten Gebrauch erhältlich.

Wann sollte man zur Fassadenfarbe greifen?

Die Entscheidung, ob man eine allgemeine Außenfarbe oder eine spezialisierte Fassadenfarbe verwendet, hängt vor allem von den Anforderungen der Oberfläche ab. Besonders bei verputzten oder mineralischen Untergründen sollte eine hochwertige Fassadenfarbe verwendet werden.

In urbanen Regionen wie Berlin, wo Gebäude Umwelteinflüssen wie Schadstoffen, starken Temperaturschwankungen und hoher Feuchtigkeit ausgesetzt sind, ist der Einsatz einer robusten Fassadenfarbe entscheidend. Eine falsche Wahl des Anstrichs kann schnell zu unschönen Verfärbungen oder Algen und Pilzbefall führen, was wiederum teure Sanierungen nach sich ziehen kann.

Fassadenanstrich in Berlin – Was sollte man beachten?

Beim Fassadenanstrich Berlin sollten entscheidende Faktoren berücksichtigt werden. So ist es wichtig, dass die verwendete Fassadenfarbe optimal an die klimatischen Bedingungen angepasst ist. Hochwertige Farben bieten hier Schutz vor Feuchtigkeit und Schimmelbildung und bewahren die Fassade vor Algen und Pilzbefall.

Unsere erfahrenen Experten bei Heida Bau wissen um die besonderen Anforderungen in der Hauptstadt und bieten maßgeschneiderte Fassadensanierungs- und Anstrichlösungen für jede Art von Immobilie.

Die richtige Wahl für Ihre Fassade

Ob Außenfarbe oder Fassadenfarbe – die richtige Wahl des Anstrichs hängt von der Beschaffenheit der Oberfläche und den Umwelteinflüssen ab. Während Außenfarben auf verschiedenen Oberflächen Anwendung finden, sind Fassadenfarben die erste Wahl für verputzte Wände und Mauern.

Heida Bau in Berlin steht Ihnen als kompetenter Partner zur Seite, wenn es darum geht, den idealen Anstrich für Ihre Fassade zu finden. Mit unserer Erfahrung sorgen wir dafür, dass Ihre Immobilie nicht nur optisch ansprechend, sondern auch bestens geschützt ist.

Nehmen Sie jetzt Kontakt zu unseren Fassaden-Experten auf

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26. Oktober 2024

  • Welche Fassadenfarben liegen im Trend?

Die Wahl der richtigen Fassadenfarbe ist ein entscheidender Schritt bei der Gestaltung eines Hauses. Sie trägt nicht nur zur optischen Aufwertung bei, sondern schützt die Fassade auch vor äußeren Einflüssen wie Witterung und UV-Strahlung.

Doch welche Farben liegen aktuell im Trend? Werfen wir einen Blick auf die aktuellen Farbtrends für Fassaden und sehen wir uns an, worauf bei der Wahl der idealen Farbe für die Fassade geachtet werden muss.

Als Experten im Bereich Verputzung und Fassadenanstrich Berlin wissen wir von Heida Bau genau, wie Sie durch den Einsatz moderner Fassadenfarben nicht nur ästhetische Akzente setzen, sondern auch langfristigen Schutz gewährleisten können.

Warum die Farbwahl so wichtig ist

Die Fassade eines Hauses ist dessen äußeres Erscheinungsbild und prägt den ersten Eindruck. Sie spielt eine große Rolle in der architektonischen Gesamtgestaltung und kann sowohl traditionelle als auch moderne Stilrichtungen unterstreichen. Zudem beeinflusst die Fassadenfarbe das Mikroklima des Hauses, da helle Farben das Sonnenlicht besser reflektieren und das Haus im Sommer kühler halten, während dunkle Farben mehr Wärme speichern.

Neben der Optik und Funktionalität bietet die richtige Fassadenfarbe auch Schutz vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen. Eine professionelle Auswahl und Anwendung der Farbe hilft dabei, den Wert der Immobilie langfristig zu erhalten.

Wie beeinflussen Farbtrends die Wahl der Fassadenfarbe?

Die Farbtrends für Fassaden ändern sich mit den architektonischen Strömungen und dem gesellschaftlichen Zeitgeist. Während in den vergangenen Jahrzehnten kräftige Farben wie Rot oder Gelb dominierten, geht der Trend heutzutage eher in Richtung dezenterer und natürlicherer Töne. Erdige Farbtöne, Graunuancen und Pastellfarben spiegeln den Wunsch nach Nachhaltigkeit und Harmonie mit der Natur wider.

Aktuelle Fassadenfarben-Trends 2024/25

1. Erdtöne – Natürliche Eleganz für Ihre Fassade

Erdige Farbtöne wie Beige, Sand, Terrakotta und Braun sind aktuell besonders gefragt. Diese Farben strahlen Ruhe und Beständigkeit aus und lassen das Gebäude in die natürliche Umgebung übergehen. In ländlichen Gebieten oder Stadtteilen, die von Natur und Grünflächen geprägt sind, sorgen diese Farben für eine harmonische Einbettung des Hauses in die Landschaft.

Zusätzlich bieten Erdtöne den Vorteil, dass sie sich leicht mit anderen Materialien wie Holz oder Stein kombinieren lassen, was den architektonischen Gesamteindruck positiv verstärkt. Der Trend zu erdigen Farbtönen wird auch in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen, da er sowohl Natürlichkeit als auch zeitlose Eleganz verkörpert.

2. Helle Grautöne – Minimalistisch und modern

Für Liebhaber des minimalistischen Stils sind helle Grautöne nach wie vor eine beliebte Wahl. Diese Farben verleihen dem Gebäude eine moderne, schlichte Eleganz und passen besonders gut zu zeitgenössischer Architektur. Grautöne wirken zudem neutral und bieten eine ideale Grundlage, um durch gezielte Akzente wie kontrastreiche Fensterrahmen oder Türen individuelle Gestaltungswünsche umzusetzen.

Besonders in urbanen Gebieten wie Berlin erfreuen sich Fassaden in Grau großer Beliebtheit, da sie sich hervorragend in die moderne Stadtlandschaft einfügen und gleichzeitig für eine gepflegte und stilvolle Optik sorgen.

3. Pastellfarben – Sanfte Farbakzente für eine einladende Fassade

Pastellfarben wie Hellblau, Mintgrün oder Zartgelb sind ein Trend, der vor allem in Wohnvierteln beliebt ist, in denen eine lebendige und freundliche Atmosphäre geschaffen werden soll. Diese Farben strahlen Leichtigkeit aus und lassen das Gebäude offen und einladend wirken. Besonders in Kombination mit weißen oder neutralen Details können Pastelltöne dazu beitragen, ein Haus optisch größer und heller erscheinen zu lassen.

In Berlin, wo moderne Architektur auf historische Bauten trifft, bieten Pastelltöne eine kreative Möglichkeit, Tradition mit einem frischen und zeitgemäßen Anstrich zu kombinieren.

4. Dunkle Töne – Mut zur Extravaganz

Dunkle Fassadenfarben wie Anthrazit, Dunkelblau oder sogar Schwarz gewinnen immer mehr an Beliebtheit, insbesondere bei modernen und avantgardistischen Gebäuden. Diese Farben verleihen der Fassade eine gewisse Dramatik und Eleganz, die das Gebäude hervorstechen lässt. Obwohl dunkle Farben mehr Wärme speichern, sind sie besonders im Zusammenspiel mit großflächigen Glasfronten oder hellen Akzenten ein echter Hingucker.

Der Mut zur Farbe für die Fassade in dunklen Tönen kann besonders in urbanen Gegenden wie Berlin, wo moderne Architektur oft im Vordergrund steht, für einen einzigartigen Look sorgen.

Fassadenanstrich in Berlin – Expertenrat von Heida Bau

Die aktuellen Trends bei Fassadenfarben bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, um Ihr Gebäude stilvoll und modern zu gestalten. Ob erdige Farbtöne für ein naturnahes Ambiente, helle Grautöne für eine minimalistische Optik oder Pastellfarben für einen freundlichen Look – bei der Fassadengestaltung sind Ihnen keine Grenzen gesetzt.

Wenn es um die Wahl der richtigen Fassadenfarbe geht, sind jedoch viele Faktoren zu berücksichtigen. Neben den aktuellen Farben-Trends spielen auch die Architektur des Hauses, die Lage und das Klima eine Rolle. In Berlin, wo Gebäude starken Umwelteinflüssen ausgesetzt sind, ist es besonders wichtig, dass die Fassadenfarbe nicht nur optische Akzente setzt, sondern auch einen effektiven Schutz bietet.

Heida Bau, Ihr Experte für Fassadenanstrich in Berlin, unterstützt Sie bei der Auswahl und Umsetzung des idealen Anstrichs. Wir bieten eine umfassende Beratung und maßgeschneiderte Lösungen, die sowohl ästhetisch als auch funktional überzeugen.

Kontaktieren Sie unsere Fassaden-Experten noch heute

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20. Juni 2024

  • Wie werden Klinkerriemchen befestigt?

Klinkerriemchen sind eine hervorragende Wahl, um die Ästhetik von Ziegelwänden zu erreichen, ohne die strukturellen Anforderungen und das Gewicht von Vollziegeln. Sie bieten die Optik und Haltbarkeit von Klinkerziegeln, sind jedoch einfacher und flexibler in der Anwendung. 

In diesem Artikel erklären wir Schritt für Schritt, wie Klinkerriemchen befestigt werden, um eine robuste und attraktive Klinkerriemchen Fassade zu schaffen.

Vorbereitung der Wandfläche für die Klinkerriemchenbefestigung

Bevor mit der Verlegung der Klinkerriemchen begonnen werden kann, muss die Wandoberfläche gründlich vorbereitet werden. Eine saubere, trockene und stabile Oberfläche ist entscheidend für die Haftung der Riemchen. 

✔️ Reinigung der Oberfläche: 

Entfernen Sie Schmutz, Staub, lose Farbe oder Putzreste. Eine gründliche Reinigung gewährleistet eine optimale Haftung des Klebers.

✔️ Grundierung: 

Tragen Sie eine geeignete Grundierung auf die gereinigte Fläche auf, um die Saugfähigkeit der Wand zu reduzieren und die Haftung des Klebers zu verbessern. Lassen Sie die Grundierung vollständig trocknen.

Materialien und Werkzeuge für die Befestigung von Klinkerriemchen

Für die Befestigung von Klinkerriemchen benötigen Sie folgende Materialien und Werkzeuge:

  • Klinkerriemchen
  • Flexibler Fliesenkleber
  • Zahnspachtel (8-10 mm)
  • Wasserwaage
  • Fugenkreuze oder Abstandshalter
  • Fugenmörtel
  • Gummihammer
  • Eimer, Rührwerkzeug und Bohrmaschine

Anbringen der Klinkerriemchen Schritt-für-Schritt

1. Kleber vorbereiten:

Mischen Sie den flexiblen Fliesenkleber gemäß den Herstellerangaben in einem Eimer an. Achten Sie darauf, dass der Kleber eine gleichmäßige Konsistenz hat.

2. Kleber auftragen: 

Tragen Sie den Kleber mit der Zahnspachtel auf die Wandfläche auf. Verteilen Sie den Kleber gleichmäßig und kämmen Sie ihn in senkrechten Linien durch, um eine gute Haftung zu gewährleisten.

3. Riemchen platzieren: 

Beginnen Sie in einer unteren Ecke der Wand und arbeiten Sie sich nach oben. Drücken Sie die Klinkerriemchen fest in den Kleber und verwenden Sie eine Wasserwaage, um sicherzustellen, dass sie gerade ausgerichtet sind. Platzieren Sie Fugenkreuze oder Abstandshalter zwischen den Riemchen, um gleichmäßige Fugen zu gewährleisten.

4. Fugenbreite beachten: 

Achten Sie darauf, dass die Fugenbreite zwischen den Riemchen gleichmäßig ist. Die übliche Fugenbreite beträgt etwa 10-12 mm, kann aber je nach gewünschter Optik variieren.

5. Anpassungen vornehmen: 

Verwenden Sie einen Gummihammer, um die Riemchen vorsichtig anzuklopfen und sicherzustellen, dass sie fest im Kleber sitzen. Überprüfen Sie regelmäßig die Ausrichtung mit der Wasserwaage.

Verfugen der Klinkerriemchen

Sobald der Kleber vollständig getrocknet ist (in der Regel nach 24 Stunden), können die Fugen der Klinkerriemchen innen verfugt werden. Der Fugenmörtel dient nicht nur der optischen Vollendung, sondern trägt auch zur Stabilität und Witterungsbeständigkeit der Fassade bei.

1. Fugenmörtel vorbereiten: 

Mischen Sie den Fugenmörtel gemäß den Herstellerangaben an. Achten Sie auf eine gleichmäßige, knetbare Konsistenz.

2. Fugen füllen: 

Tragen Sie den Fugenmörtel mit einem Fugenbrett oder einem Gummispachtel in die Fugen ein. Drücken Sie den Mörtel fest in die Fugen, um sicherzustellen, dass sie vollständig gefüllt sind.

3. Überschuss entfernen: 

Entfernen Sie überschüssigen Fugenmörtel von den Riemchenoberflächen mit einem feuchten Schwamm, bevor er aushärtet. Achten Sie darauf, die Fugen dabei nicht zu beschädigen.

4. Aushärten lassen: 

Lassen Sie den Fugenmörtel vollständig aushärten. Dies kann je nach Witterungsbedingungen und Mörteltyp einige Tage dauern.

Abschließende Schritte der Klinkerriemchenbefestigung

Nach dem Aushärten des Fugenmörtels sollten die Klinkerriemchen und die gesamte Wandoberfläche auf eventuelle Mängel überprüft werden. Entfernen Sie verbleibende Kleberreste oder Mörtelverschmutzungen und führen Sie abschließende Reinigungsarbeiten durch. 

Eine gut verlegte Klinkerriemchenfassade bietet nicht nur eine attraktive Optik, sondern auch eine langlebige und witterungsbeständige Lösung für Ihre Wände.

Beauftragen Sie Heida Bau für die Befestigung Ihrer Klinkerriemchen!

Das Befestigen von Klinkerriemchen erfordert sorgfältige Vorbereitung, präzises Arbeiten und die richtigen Materialien. Mit den oben beschriebenen Schritten können Sie sicherstellen, dass Ihre Klinkerriemchenfassade stabil, langlebig und optisch ansprechend ist. 

Wenn Sie hingegen lieber den Fachmann ranlassen möchten, stehen unsere Experten von Heida Bau in Berlin Ihnen gerne mit professioneller Unterstützung zur Seite.

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