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13. September 2025

  • Aufdopplung von WDVS: Effiziente Wärmedämmung für bestehende Gebäudehüllen

Bereits in den 1980er Jahren wurde die erste Generation von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) an Außenfassaden eingesetzt, damals allerdings noch mit einer regulären Dämmdicke von bis zu 12 cm. Diese Systeme gelten heute jedoch nicht mehr als zeitgemäß. Mit den Jahren weisen sie häufig Beschädigungen auf und erfüllen längst nicht mehr die aktuellen energetischen, teils gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche typischen Schäden bei alten WDVS auftreten, was die Ursachen dafür sind, welche Vorteile eine Aufdopplung bietet und wie sie funktioniert.

Typische Schäden und ihre Ursachen an alten WDV-Systemen

Typische Schäden an alten WDVS zeigen sich oft durch abbröckelnden Putz, Risse oder Feuchtigkeitsschäden. Die Ursachen hierfür liegen häufig in der damaligen Verarbeitungstechnik sowie in den ursprünglich verwendeten Materialien. Vor allem organische Bindemittel, die früher gängig waren, sind über die Jahrzehnte hinweg den Belastungen durch Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Temperaturwechsel nicht dauerhaft gewachsen. Dadurch verliert das System an Stabilität und es kommt zu sichtbaren Mängeln.

Ein weiterer typischer Schaden ist auf Wärmebrücken zurückzuführen. Diese entstehen beispielsweise dann, wenn die Dämmung nicht lückenlos ausgeführt wurde oder das Material im Laufe der Jahre an Schutzwirkung verliert. Aber auch neu entstehende Dübelabzeichnungen oder kreisrunde Flecken auf der Putzoberfläche sind Hinweise auf Alterungserscheinungen und eine nachlassende Dämmleistung.

All diese Schäden führen dazu, dass das gesamte WDVS seine dämmende Wirkung zunehmend verliert und somit weniger energieeffizient ist.

Weitere Informationen zu typischen Schäden und wie sie sich vermeiden lassen, finden Sie auch in unserem Ratgeber zu den typischen Problemzonen von WDVS-Fassaden.

Im Sanierungsfall Aufdoppelung statt Abriss: Die Vorteile

Ein Rückbau alter WDVS ist meist mit hohem Aufwand und erheblichen Entsorgungskosten verbunden. Das muss jedoch nicht sein. Heutzutage kommt bei einer Sanierung auch die Aufdopplung als effiziente und ressourcenschonende Alternative in Frage. Sie bringt zahlreiche Vorteile mit sich, wie zum Beispiel:

  • deutlich weniger Bauschutt und damit auch geringere Entsorgungskosten
  • weniger Eingriffe in die bestehende Bausubstanz
  • geringere Umweltbelastung durch Wiederverwendung
  • kürzere Bauzeit, da viele Vorarbeiten entfallen
  • das Gebäude kann während der Sanierung in der Regel genutzt werden
  • der vorhandene Putz kann erhalten bleiben, insofern er tragfähig ist
  • optische und energetische Aufwertung in einem Schritt

Hinzu kommt, dass die Aufdoppelung im Sanierungsfall oft deutlich kostengünstiger ist.

Warum sich eine WDVS-Aufdopplung auch wirtschaftlich lohnt

Die Sanierung durch Aufdopplung ist nicht nur eine technisch sinnvolle, sondern auch eine wirtschaftlich attraktive Maßnahme. Das hat gleich mehrere Gründe. Zum einen kann sie im Vergleich zu einer vollständigen Sanierung mit Rückbau und Neuerstellung der Fassade bis zu 65 Prozent günstiger ausfallen. Zum anderen macht die WDVS-Aufdopplung Ihre Immobilie energieeffizienter und steigert gleichzeitig Ihren Wert. Sie sparen also durch die optimierte Dämmwirkung langfristig Heiz- und Klimakosten. Und auch, wenn Sie Ihre Immobilie vermieten oder planen, später zu verkaufen, profitieren Sie von dem besseren energetischen Zustand.

Ebenso können in einigen Fällen staatliche Fördergelder für die Aufdopplung von WDVS beantragt werden, wodurch sich die Investitionskosten teils deutlich senken lassen.

Wie funktioniert eine WDVS-Aufdopplung?

Bei der Aufdopplung von WDVS wird das bestehende System aufgewertet, ohne es vollständig zu entfernen. Das gilt auch für den vorhandenen Putz, der grundsätzlich erhalten bleiben kann. Voraussetzung ist, dass keine brüchigen oder losen Stellen vorhanden sind. Solche Bereiche müssen deshalb lokalisiert und gegebenenfalls entfernt werden. Bevor gestartet werden kann, ist deshalb eine umfangreiche Prüfung notwendig.

Ob eine Aufdopplung überhaupt in Frage kommt, hängt dabei vor allem von der Art und dem Zustand des vorhandenen Wandaufbaus sowie des alten WDVS ab. Insbesondere die Standsicherheit und Tragfähigkeit müssen gewährleistet sein. Diese Bewertung erfolgt durch einen Sachverständigen, der den Bestand untersucht und anschließend eine Sanierungsempfehlung ausspricht. Damit die neue Dämmung gut hält, wird dabei der Altbestand an einigen Stellen geöffnet. So lässt sich prüfen, ob das neue System sicher geklebt oder gedübelt werden kann.

Ist soweit alles klar, können daraufhin dann ebenso alle vorhandenen Schäden wie Risse, Putzabplatzungen, Dübelabzeichnungen, Verfärbungen und Wärmebrücken im Rahmen der Aufdopplung automatisch mitsaniert bzw. behoben werden. Einige Hersteller bieten mittlerweile auch bauaufsichtlich zugelassene WDVS-Systeme zur Aufdopplung an. Diese sollten Sie bei Ihrer Wahl dementsprechend bevorzugen. Auch gibt es Anbieter, die Platten mit Nut- und Federtechnik anbieten. Diese machen das stoßversetzte Verlegen zur alten Dämmschicht und die Bestimmung des alten Verlegerasters überflüssig.

Des Weiteren müssen gegebenenfalls noch Fensterbänke, Laibungen und Anschlusselemente entsprechend an die neue Fassadendicke angepasst werden. Ebenso schreibt die Brandschutzverordnung vor, in bestimmten Bereichen einen Streifen aus nicht brennbarem WDVS über den Fenstern zu ergänzen. An diesen Stellen muss dann das alte WDVS bis auf die Mauer bzw. den Putz abgebrochen werden.

Wichtig: Je nach Standort und Gebäudetyp können auch gestalterische Anforderungen oder behördliche Genehmigungen relevant werden. Besonders bei denkmalgeschützten Gebäuden oder in städtebaulich sensiblen Lagen (z. B. in Altstadtbereichen) sowie in der Nähe von Naturschutzgebieten ist es oft nötig, sich mit den zuständigen Stellen abzustimmen.

Heida Bau: Ihr zuverlässiger Fachbetrieb für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS)

Wir wissen genau, was wir tun! Seit mehr als 20 Jahren sind wir von Heida Bau für Sie im Einsatz und bieten professionelle Leistungen in den Bereichen Dämmung, Putz- und Fassadenarbeiten sowie Klinkerriemchen. Als erfahrener Fachbetrieb übernehmen wir etwa die Dämmung mit WDVS in Berlin. Ebenso bieten wir auch Innen- und Kellerdeckendämmung an, je nachdem, was Sie benötigen. Gerne beraten Sie unsere Experten persönlich und individuell zu Ihrem Vorhaben.

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Kategorie: Allgemein

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