Viele Häuser in Lankwitz stammen aus dem Wiederaufbau nach 1950 und haben Außenwände ohne Dämmschicht. Heida Bau dämmt diese Häuser von außen mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS), von innen oder an der Kellerdecke. Denkmalschutz betrifft in Lankwitz nur wenige Straßen, und eine Erhaltungsverordnung hat das Bezirksamt für den Ortsteil nicht erlassen.
Warum in Lankwitz so viele Häuser aus der Nachkriegszeit stehen
Im August 1943 wurde Lankwitz bei einem Bombenangriff zu über 85 Prozent zerstört, der Wiederaufbau begann ab 1950. Deshalb prägen heute Einfamilien- und Doppelhäuser der 1950er und 1960er Jahre das Bild, dazu Mietshäuser aus derselben Zeit. Älter sind die Villen, die den Krieg überstanden haben. Sie gehen auf die villenartige Bebauung nach 1870 zurück, etwa im Komponistenviertel.
Gebaut wurde nach dem Krieg oft sparsam, mit schlankem Mauerwerk und ohne Dämmschicht. Bei diesen Häusern bringt eine Fassadendämmung spürbar mehr als bei einem dicken Altbau.
Welche Dämmung zu welchem Haus in Lankwitz passt
| Haus in Lankwitz | Was wir meist empfehlen |
|---|---|
| Einfamilien- oder Doppelhaus der 1950er/60er Jahre mit glatter Putzfassade | Außendämmung mit WDVS und neuem Oberputz |
| Ältere Villa oder Landhaus mit Stuck oder Gesimsen | Wärmedämmputz oder Innendämmung an der Schmuckseite, WDVS an glatten Seitenwänden |
| Haus in der denkmalgeschützten Siedlung Lankwitz Süd | Innendämmung und Kellerdecke, außen nur mit Genehmigung |
| Mietshaus der Nachkriegszeit | WDVS an Straßen- und Hofseite, bei unbeheiztem Keller zusätzlich die Kellerdecke |
Die Kellerdeckendämmung ist bei fast jedem Haus mit unbeheiztem Keller ein kleiner, schneller Schritt. Die Fassade bleibt dabei unberührt.

Denkmalschutz in Lankwitz: nur wenige Straßen betroffen
Unter Denkmalschutz steht vor allem die Siedlung Lankwitz Süd von 1936 mit Häusern am Hohenbornweg, an der Pappritzstraße, am Falkenhausenweg, am Hanielweg und an der Wichurastraße. Dazu kommt die Dorflage Lankwitz mit Häusern an Alt-Lankwitz und an der Mühlenstraße.
An diesen Häusern darf die Fassade nur mit Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde verändert werden. Eine Außendämmung verändert Fassade und Fensterlaibungen deutlich. Innendämmung eignet sich gerade bei Denkmalschutz, weil sie das Äußere unverändert lässt.
Was beim Neuverputzen Pflicht ist
Wer den Außenputz erneuert oder außen dämmt, muss danach einen U-Wert der Wand von höchstens 0,24 W/(m²·K) erreichen (§ 36 GModG mit Anlage 7). Für viele Nachkriegshäuser in Lankwitz heißt das: Wird der Putz erneuert, kommt die Dämmung gleich mit.
Die Pflicht gilt nicht, wenn weniger als ein Zehntel der Wandfläche neu verputzt wird. Sie gilt auch nicht für Wände, die ab 1984 schon nach Energiesparrecht gebaut oder erneuert wurden. Für die Häuser der Siedlung Lankwitz Süd und der Dorflage ist § 105 GModG wichtig: Würde die Dämmung Substanz oder Erscheinungsbild eines Denkmals beeinträchtigen, sind Abweichungen erlaubt.
Förderung und Kosten
Für die Dämmung von Fassade, Innenwand oder Kellerdecke gibt es aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude 15 Prozent Zuschuss, mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) 20 Prozent. Voraussetzung ist, dass die Dämmung die technischen Mindestanforderungen erfüllt. Förderfähig sind bis zu 30.000 Euro je Wohnung, mit Sanierungsfahrplan bis zu 60.000 Euro.
Gerechnet nach den BAFA-Sätzen: Kostet die Fassadendämmung eines Einfamilienhauses 28.000 Euro, beträgt der Zuschuss 4.200 Euro, mit Sanierungsfahrplan 5.600 Euro. Den Antrag stellen Sie gemeinsam mit einem Energieeffizienz-Experten. Diesen Experten beauftragen Sie selbst.
Einen Preis nennen wir nach der Besichtigung. Er richtet sich vor allem nach:
- Wandfläche und Zahl der Geschosse
- Zustand von Putz und Mauerwerk
- Dämmstoff und Dämmstärke
- Details wie Fensterbänke, Laibungen und Dachüberstand
Von der Anfrage bis zum fertigen Oberputz
Sie müssen nicht wissen, welche Dämmart Ihr Haus braucht, das klären wir gemeinsam. Hilfreich sind Grundrisse, Schnitte und Ansichten, bei Förderung auch die Berechnung Ihres Energieberaters. Beim Termin prüfen wir, ob Putz und Mauerwerk tragfähig sind, und zeigen Ihnen auf Wunsch Referenzobjekte im Großraum Berlin.
Das WDVS bauen wir Schicht für Schicht auf: Dämmplatten verkleben und wo nötig verdübeln, darüber der Unterputz mit eingebettetem Gewebe, zum Schluss der farbige Oberputz. Den Außenputz übernehmen wir dabei selbst. Heida Bau bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Wärmedämmung mit.
Einsatzgebiet in Lankwitz und Umgebung
Wir dämmen in ganz Lankwitz, von Alt-Lankwitz und dem Komponistenviertel über das Klamottenviertel und das Thüringer Viertel bis Lankwitz Süd. Auch in Lichterfelde, Mariendorf und Marienfelde sind wir im Einsatz, denn unser Gebiet umfasst den Großraum Berlin und Brandenburg. Für den nördlichen Nachbarn gibt es eine eigene Seite zur Wärmedämmung in Steglitz.
Häufige Fragen zur Wärmedämmung in Lankwitz
Lohnt sich die Dämmung bei einem Haus aus den 1950er Jahren?
Meist ja, denn Häuser dieser Zeit haben oft dünne Außenwände ohne Dämmschicht. Steht ein neuer Außenputz an, ist die Dämmung in der Regel ohnehin Pflicht.
Darf ich mein Haus in der Siedlung Lankwitz Süd außen dämmen?
Nur mit Genehmigung der Denkmalbehörde, denn die Siedlung ist als Gesamtanlage geschützt. Ohne Genehmigung bleiben Innendämmung und Kellerdecke.
Welche Unterlagen brauchen Sie für ein Angebot?
Grundrisse, Schnitte und Ansichten reichen für eine erste Einschätzung. Fehlen sie, messen wir beim Termin vor Ort auf.
Einfach das Formular ausfüllen und wir rufen Sie zurück
Kontaktdaten
HEIDA BAU GmbH
Birkenweg 1a
14662 Mühlenberge / OT Senzke
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