In Köpenick stehen auf wenigen Kilometern eingeschossige Fischerhäuser, alte Mietshäuser, Villen und Plattenbauten. Heida Bau dämmt Fassaden mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS), Wände von innen und Kellerdecken. Auf der Altstadtinsel und im Kiez brauchen Sie vor jeder Änderung an der Fassade eine Genehmigung, in den übrigen Wohngebieten entscheiden vor allem Mauerwerk und Fassadenschmuck, welche Dämmung passt.
Köpenicker Häuser und welche Dämmung zu ihnen passt
Welche Dämmung passt, hängt in Köpenick an Bauweise und Ortslage:
- Altstadt und Kiez: alte Wohnhäuser, im Kiez überwiegend eingeschossige Fischerhäuser mit Putzfassade. Außen wird hier nur mit Genehmigung gedämmt. Oft bleibt die Fassade unberührt, und die Innendämmung übernimmt, denn sie eignet sich gerade bei Denkmalschutz.
- Dammvorstadt, Köllnische und Kiezer Vorstadt: mehrgeschossige Mietshäuser der Gründerzeit. Trägt die Straßenseite Stuck oder Gesimse, dämmen wir diese Wand eher von innen oder mit Wärmedämmputz. Glatte Hof- und Giebelwände eignen sich oft für ein WDVS.
- Wendenschloß, Uhlenhorst, Elsengrund und Spindlersfeld: Villen, Einfamilien- und Doppelhäuser, in der ab 1892 angelegten Villenkolonie Wendenschloß und ihrer Umgebung. Bei schlichten Putzfassaden ist die Außendämmung mit WDVS meist der wirksamste Schritt.
Ist der Keller unbeheizt, kommt überall die Kellerdeckendämmung infrage. Sie lässt das Straßenbild unverändert und macht die Böden im Erdgeschoss wärmer.

Altstadtinsel und Kiez: zuerst die Genehmigung
Für die gesamte Altstadtinsel, umgrenzt von Müggelspree, Dahme, Frauentog und Katzengraben, gilt seit 1993 eine Erhaltungsverordnung. Wer dort eine bauliche Anlage ändert, braucht vorher eine Genehmigung nach § 172 BauGB. Eine eigene Erhaltungsverordnung besteht für die Kiez-Vorstadt mit der Straße Kiez, der Spitzerstraße und der Gartenstraße bis zum Funkwerk.
Hinzu kommt der Denkmalschutz. Zahlreiche Häuser gehören zu den Ensembles „Altstadt Köpenick“ und „Köpenicker Kiez“. Für Veränderungen an diesen Häusern brauchen Sie zusätzlich die Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde des Bezirks.
Bei einem niedrigen Fischerhaus fällt jeder Zentimeter auf. Schon eine dünne Dämmschicht lässt die Fenster tiefer in der Wand sitzen und verschiebt die Proportionen der Fassade. Wir besprechen mit Ihnen deshalb zuerst, was innen und an der Kellerdecke möglich ist.
Was beim Neuverputzen Pflicht ist
Lassen Sie den Außenputz erneuern oder die Fassade außen dämmen, darf die Wand danach einen U-Wert von 0,24 W/(m²·K) nicht überschreiten (§ 36 GModG mit Anlage 7). Das betrifft auch die Mietshäuser der Vorstädte, wenn ihre Fassade neuen Putz bekommt.
Die Pflicht entfällt bei Arbeiten an weniger als einem Zehntel der Wandfläche und bei Wänden, die ab 1984 nach den damaligen Energiesparvorschriften gebaut oder erneuert wurden. Leidet durch die Dämmung die Substanz oder das Erscheinungsbild eines Baudenkmals oder besonders erhaltenswerter Bausubstanz, lässt § 105 GModG Ausnahmen zu.
So läuft eine Dämmung mit Heida Bau
- Anfrage: Sie beschreiben uns Ihr Haus. Welche Dämmart Sie brauchen, müssen Sie dafür nicht wissen. Grundrisse, Schnitte, Ansichten oder die Berechnung Ihres Energieberaters helfen bei der Einschätzung.
- Besichtigung: Vor Ort prüfen wir, ob Putz und Mauerwerk tragen. Auf Wunsch zeigen wir Ihnen Referenzobjekte im Großraum Berlin.
- Angebot: Sie erhalten Aufmaß und Angebot.
- Ausführung: Beim WDVS kleben wir die Dämmplatten, dübeln sie bei Bedarf, betten ein Armierungsgewebe in den Unterputz und schließen mit einem farbigen Oberputz ab.
Schadhaften Außenputz bessern wir im selben Auftrag aus, Sie brauchen dafür keinen zweiten Betrieb. Wärmedämmung ist das Hauptgebiet von Heida Bau, mit über 20 Jahren Erfahrung.
Zuschuss und Kostenrahmen
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude gibt für Fassade, Innenwand oder Kellerdecke 15 Prozent Zuschuss, mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) 20 Prozent, sofern die Dämmung die technischen Mindestanforderungen erfüllt. Anerkannt werden bis zu 30.000 Euro Kosten je Wohnung, mit Sanierungsfahrplan 60.000 Euro.
Nach den BAFA-Sätzen gerechnet: Kostet die Kellerdeckendämmung einer Villa in Wendenschloß mit einer Wohnung 12.000 Euro, gibt es 1.800 Euro Zuschuss, mit Sanierungsfahrplan 2.400 Euro. Beantragen müssen Sie die Förderung zusammen mit einem Energieeffizienz-Experten, den Sie selbst beauftragen.
Was die Dämmung Ihres Hauses kostet, lässt sich erst nach der Besichtigung sagen. In Köpenick bestimmen vor allem diese Punkte den Preis:
- Größe der Wandfläche und Zahl der Geschosse
- ob Stuck, Gesimse oder Fensterfaschen erhalten bleiben müssen
- Dämmstoff und Dämmstärke
- Auflagen aus Erhaltungsverordnung oder Denkmalschutz
Einsatzgebiet in Köpenick und Umgebung
Wir dämmen in allen Ortslagen von Köpenick, von Altstadt und Kiez über die Vorstädte bis Wendenschloß und ins Allende-Viertel. Auch Friedrichshagen, Müggelheim, Grünau und Oberschöneweide liegen in unserem Einsatzgebiet, das den Großraum Berlin und Brandenburg umfasst. Für die Ortsteile weiter westlich gibt es die Seite zur Wärmedämmung in Treptow.
Häufige Fragen zur Wärmedämmung in Köpenick
Brauche ich auf der Altstadtinsel eine Genehmigung für die Fassadendämmung?
Ja. Die Altstadtinsel ist ein Erhaltungsgebiet, Änderungen an baulichen Anlagen muss das Bezirksamt vorher genehmigen. Bei Häusern im Denkmal-Ensemble genehmigt zusätzlich die Denkmalbehörde.
Lässt sich ein Fischerhaus im Kiez überhaupt dämmen?
Ja, meist von innen und an der Kellerdecke. Die Innendämmung lässt die Fassade unverändert, braucht aber eine sorgfältige Planung gegen Feuchte in der Wand.
Muss ich schon wissen, welche Dämmung ich brauche?
Nein. Viele Anfragen beginnen genau mit dieser offenen Frage. Wir klären sie beim Termin an Ihrem Haus.
Einfach das Formular ausfüllen und wir rufen Sie zurück
Kontaktdaten
HEIDA BAU GmbH
Birkenweg 1a
14662 Mühlenberge / OT Senzke
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