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13. September 2025

  • Wärmedämmputz: Die energieeffiziente Lösung für Altbauten & denkmalgeschützte Gebäude

Anders als Neubauten ist bei Altbauten und denkmalgeschützten Gebäuden eine klassische Außendämmung, etwa mit einem modernen Wärmeverbundsystem (WDVS), oft keine Option, sei es aus technischen, gestalterischen oder rechtlichen Gründen. Da sie jedoch ebenso mit der Zeit von typischen Problemen betroffen sind, die im Laufe der Jahre entstehen, oder von Beginn an nie ausreichend gedämmt wurden, besteht auch hier Handlungsbedarf. In der Regel wird dabei auf Wärmedämmputz gesetzt. Dieser bietet ebenso bei Neubauten verschiedene Vorteile, zum Beispiel, dass er unter dem Oberputz sowohl im Außen- als auch im Innenbereich aufgetragen werden kann. Doch was ist eigentlich der Unterschied zu Normalputz? Und wie wird Wärmedämmputz verarbeitet? In diesem Ratgeber finden Sie Antworten auf diese Fragen. Zudem erklären wir, wie die spezielle Putzart angewendet wird, welche Eigenschaften und technischen Spezifikationen sie mitbringen und in welchen Einsatzbereichen sie sich besonders bewährt haben.

Vergleich: Normalputz vs. Wärmedämmputz

Die größten Unterschiede zwischen Normalputz und Wärmedämmputz liegen in ihrer Zusammensetzung und den bauphysikalischen Eigenschaften. Wärmedämmputz besitzt im Vergleich zu Normal- oder Leichtputz eine deutlich geringere Trockenrohdichte, was ihn in seiner Funktion als Dämmstoff besonders wirkungsvoll macht.

Die Trockenrohdichte beschreibt dabei das Trockengewicht eines Materials pro Kubikmeter Volumen. Je geringer dieser Wert, desto leichter und poröser ist der Baustoff, was sich direkt auf seine Wärmeleitfähigkeit auswirkt. Materialien mit niedriger Trockenrohdichte leiten dabei Wärme deutlich schlechter, wodurch weniger Wärme durch die Wand entweicht, was den Energiebedarf für Heizung oder Kühlung langfristig senkt.

Um diese Leichtigkeit und Dichte zu erreichen, werden herkömmlichen mineralischen Unterputz aus Kalk und Zement spezielle Leichtzuschläge beigemischt. Besonders häufig handelt es sich dabei um kleine Polystyrolkugeln (EPS). Diese Polystyrolkügelchen sorgen für eine gleichmäßig hohe Porosität innerhalb des Materials, wodurch die Wärmeleitfähigkeit weiter verringert und gleichzeitig das Gewicht reduziert wird. Das Ergebnis ist ein leichter, hochdämmender Putz, der sich gut verarbeiten lässt und die energetischen Anforderungen erfüllt.

Wer dagegen auf EPS verzichten möchte, findet auch Alternativen mit mineralischen Dämmputzen mit Zuschlägen wie Perlite, Blähglas oder Kalsilite. Diese sind zwar ökologisch interessant, kommen aber in der Dämmleistung nicht ganz an die EPS-Variante heran. Noch leistungsfähiger sind darüber hinaus Wärmedämmputze mit Aerogel. Dieser moderne Hochleistungsdämmstoff besitzt eine außergewöhnlich niedrige Wärmeleitfähigkeit. Bereits bei geringen Schichtdicken werden hier hohe Dämmwerte erreicht. Solche Systeme sind besonders geeignet für Bauvorhaben mit engen Platzverhältnissen oder hohen energetischen Anforderungen.

Während Normalputz somit in erster Linie für den Schutz und eine optische Neugestaltung der Oberfläche sorgt, übernimmt Wärmedämmputz zusätzlich die Aufgabe der Wärmedämmung. Durch diese doppelte Funktion eignet er sich besonders für Altbauten und denkmalgeschützte Gebäude, bei denen bauphysikalische und gestalterische Anforderungen erfüllt werden müssen.

Über die Einsatzbereiche von Wärmedämmputz

Wärmedämmputz wird bevorzugt an Außenwänden eingesetzt, insbesondere bei Gebäuden mit einschaligem Mauerwerk wie Porenbeton oder mit Dämmstoff gefüllten Ziegeln. In diesen Fällen ergänzt er die vorhandene Bausubstanz um eine zusätzliche Dämmschicht, ohne das Erscheinungsbild wesentlich zu verändern. Damit bietet er eine optisch dezente und gleichzeitig technisch leistungsfähige Alternative zu klassischen Wärmedämmverbundsystemen (WDVS), die oft mit deutlich höherem Material- und Montageaufwand verbunden sind.

Aber auch im Innenbereich überzeugt der Wärmedämmputz durch seine Vielseitigkeit. Er lässt sich etwa problemlos auf unregelmäßigen, verwinkelten oder denkmalgeschützten Wandflächen auftragen und sorgt durch seine diffusionsoffene und kapillaraktive Struktur für eine natürliche Feuchtigkeitsregulierung.

Eigenschaften & technische Spezifikation für Wärmedämmputz nach DIN EN 998-1

Ein spannender Vorteil von Wärmedämmputz ist seine Dampfdiffusionsoffenheit. Die Putzart erlaubt es, Feuchtigkeit aus der Wand nach außen abzugeben, ohne dass zusätzliche Dampfsperren notwendig sind. Im Innenbereich ist das besonders hilfreich, da dadurch das Risiko von Feuchteschäden und Schimmelbildung reduziert wird. Aber auch im Außenbereich angebracht, sorgt diese Eigenschaft für ein besseres Raumklima im Inneren und schützt die Bausubstanz langfristig vor Feuchtigkeitseintritt.

Wärmedämmputze unterliegen in Deutschland zudem der Norm DIN EN 998-1. Diese regelt die technischen Eigenschaften von Putzmörteln. Besonders relevant bei Wärmedämmputz ist dabei seine Wärmeleitfähigkeit. Bestimmte Werte müssen eingehalten werden, damit der Putz den energetischen Anforderungen gerecht wird.

Beim Brandverhalten kann der Wärmedämmputz ebenfalls punkten. Je nach Zusammensetzung erfüllt Wärmedämmputz die Klassen A1 oder A2 für nicht brennbare Materialien oder B1 für schwer entflammbare Baustoffe nach DIN EN 13501. Mineralische Putze schneiden hier besonders gut ab, denn diese erfüllen meist die höchsten Anforderungen beim Brandschutz und sorgen so für noch mehr Sicherheit im und am Gebäude.

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat des Weiteren eine zusätzliche technische Spezifikation veröffentlicht, die über die Anforderungen der CE-Kennzeichnung hinausgeht. Diese enthält freiwillige Angaben der Hersteller zu Eigenschaften wie Haftzugfestigkeit, Wasseraufnahme, Druckfestigkeit und Verarbeitungsbedingungen. Das bietet Planern, Bauherren und Handwerkern eine wertvolle Orientierung bei der Auswahl geeigneter Produkte für Ihr Dämmvorhaben.

Verarbeitung & Anwendung von Wärmedämmputz

Laut VDPM wird Wärmedämmputz in erster Linie als Unterputz innerhalb eines mehrschichtigen Putzsystems verwendet. Der Putz wird dafür normalerweise maschinell als Spritzputz verarbeitet, um ihn gleichmäßig auch auf größeren Flächen auftragen zu können. Die minimale Putzstärke beträgt dabei 30 Millimeter, um eine spürbare Dämmung zu erzielen, während die maximale Putzstärke je nach System bei bis zu 150 Millimetern liegt. Insofern die geforderte Putzstärke 50 Millimeter übersteigt, sollte hier schichtweise gearbeitet werden. So kann der Wärmedämmputz auch wirklich austrocknen, was späteren Rissen vorbeugt.

Nachdem der Wärmedämmputz getrocknet ist, wird eine Armierungsschicht mit Gewebeeinlage aufgebracht. Diese Schicht dient der zusätzlichen Risssicherheit und stabilisiert den Gesamtaufbau. Abschließend wird ein dünnschichtiger, diffusionsoffener Oberputz (z.B. Edelputze, Silikatputze oder Silikatharzputze) mit einer Dicke von etwa 10 Millimetern aufgetragen. Dieser Oberputz bestimmt dann auch die endgültige Optik der Fassade. Dabei können Sie zwischen verschiedenen Strukturen und Farben wählen, um das äußere Erscheinungsbild dem ursprünglichen Baustil anzupassen. Zusammen mit wärmedämmenden Hochlochziegeln können so U-Werte von unter 0,25 W/m²K erreicht werden.

Heida Bau: Ihre Verputzfirma für Wärmedämmputz & Wärmedämmverbundsysteme (WDVS)

Als erfahrener Fachbetrieb für Putz- und Fassadenarbeiten sowie Wärmedämmung übernehmen wir seit über 20 Jahren Klein- und Großprojekte für unsere Kunden. Bei der Wärmedämmung setzen wir dabei auf individuelle Planung und verschiedene Dämmmethoden von Wärmedämmputz bis WDVS in Berlin, Brandenburg und Umgebung.

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Kategorie: Allgemein

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